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    Foto: Stadtarchiv Rosenheim, Anton Müller-Wischin, 1925, Sig.: F 7336

Foto: Stadtarchiv Rosenheim, Anton Müller-Wischin, 1925, Sig.: F 7336

 

Anton Müller-Wischin (1865-1949)

(nach dem Katalogtext von Stephanie Niederalt)

 

Der Maler Anton Müller-Wischin ist in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein deutschlandweit erfolgreicher Münchner Künstler.

Zunächst ergreift Müller-Wischin den Beruf des Volksschullehrers. Erst nach einer Begegnung mit Franz von Lenbach im Alter von 35 entscheidet er sich, als Autodidakt doch noch Maler zu werden. [1] Bereits 1906 ist er als Mitglied des Kunstvereins München geführt und nimmt regelmäßig an Ausstellungen im Münchner Glaspalast teil. [2] Weitere beachtenswerte Einzelausstellungen finden in den folgenden Jahren immer wieder in München und dem bayerischen Umland statt. Ab 1920 ist er Mitglied der Künstlergemeinschaft „Die Frauenwörther“ und nach dem Tod von Hermann Groeber 1935 wird er in die Ankaufskommission der Städtischen Galerie Rosenheim berufen.

Insbesondere mit den rund um den Chiemsee ansässigen Künstlern ist Müller-Wischin bekannt und befreundet. 1925 wird ihm der Professorentitel verliehen, der jedoch nicht mit einer Lehrtätigkeit verbunden ist. Ab 1937 ist Müller-Wischin alljährlich auf der Großen Deutschen Kunstausstellung (GDK) im Haus der Deutschen Kunst vertreten. Von 1937 bis 1944 werden insgesamt 49 seiner Bilder präsentiert, und er ist damit der viert erfolgreichste Künstler auf der Ausstellung.

Müller-Wischin malt hauptsächlich Porträts, Stadtdarstellungen und Landschaften. Besonders erfolgreich sind auch seine Stillleben, allen voran seine Rosenstillleben, die den bürgerlich-konservativen Zeitgeschmack treffen. Ist Müller-Wischin zu Beginn seiner Malerkarriere noch einer altmeisterlichen Malweise verpflichtet, so gibt er diese im Laufe der 20er Jahre zugunsten eines freieren und impressionistischeren Pinselstrichs auf. Einige seiner kleineren Werke wirken mit ihrem sehr dicken, pastosen Farbauftrag durchaus abstrakt. Dennoch ist Müller-Wischin ab 1933 vor allem bei der NS-Führungselite sehr beliebt. Ihm werden in der NS-Zeit beinahe alle Ehren zuteil, die das Regime vorsieht. So wird Müller-Wischin 1944 auch in die Reihe der Gottbegnadeten Künstler aufgenommen. [3]

Die letzten Monate seines Lebens kann Müller-Wischin auf Grund einer Augenkrankheit nicht mehr malen. [4] Er stirbt am 24. Juli 1949 im Alter von 83 Jahren in Marquartstein.

 

 ANTON MÜLLER-WISCHIN: WICKEN    
  
 
  
    
  
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  © Martin Weiand

ANTON MÜLLER-WISCHIN: WICKEN

© Martin Weiand

 

[1] Barbara Kopf: Anton Müller-Wischin. Erinnerungen der Enkelin, in: Festschrift Partnerschaft Marquartstein, St. Andrä, S. 78.

[2] Ab dem Jahresbericht 1911 ist er als städtisches Mitglied verzeichnet.

[3] Paul Klee: Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, Frankfurt a.M. 2009, S. 382.

[4] Fritz Petermüller: Hausbuch für den Chiemgau und Rupertiwinkel, Berchtesgaden 2010, S. 101